Delegationsreise nach Jinotega 2017

Wasser für Jinotega

Solingen/ Beeindruckt von der Umsetzung eines mit Bundesmitteln geförderten Entwicklungsprogramms ist jetzt eine Solinger Delegation aus Nicaragua zurückgekehrt:

Jan Boomers sowie Martina und Uwe Dembny vom „Förderverein Städtefreundschaft mit Jinotega e.V.“ überzeugten sich gemeinsam mit der städtischen Integrationsbeauftragten Anne Wehkamp davon, wie eine nachhaltigen Infrastruktur der Wasserversorgung in den Gemeinden La Cal und Corral del Piedra geschaffen wurde. Es handelt sich um zwei kleine Gemeinden in der Trockenzone des Distrikts Jinotega, die bisher weder über sauberes Trinkwasser noch eine geregelte Wasserversorgung verfügten.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Bürgermeister Jinotegas, Leonidas Centeno, dem die Grüße des Solinger Oberbürgermeisters Tim Kurzbach überbracht wurden, erhielt die Delegation vielfältige Einblicke in das Leben vor Ort. „Es ist beeindruckend, wie die Menschen in den kleinen Dörfern ihr Leben unter einfachsten Bedingungen meistern“, stellte Martina Dembny fest. Sie war besonders fasziniert von den Öko-Öfen, die einen Großteil des Brennholzes sparen. Durch einen Rauchabzug wird verhindert, dass die Köchinnen ständig im beißenden Rauch des Feuers arbeiten müssen. Jan Boomers stellte im Rahmen einer Klimakonferenz mit Akteuren aus Jinotega Maßnahmen zum Waldschutz im Bergischen Land vor und betonte dabei die Bedeutung von sauberem Trinkwasser und funktionierenden Biogasanlagen. All dies seien viele kleine Schritte, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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