Geschäftsführender Vorstand:


Martina Dembny

Mein Interesse an Süd- und Lateinamerika bestand schon längere Zeit, da ich schon viele Jahre im fairen Handel ehrenamtlich tätig bin. Mich interessierte schon immer die Geschichte der Kolonisation dieser Länder und inwieweit wir heute verantwortlich mit den Folgen unserer ausbeuterischen Politik umzugehen haben. Meine heutige Vorstandskollegin Sibylle Arians fragte mich 2008, ob ich Lust hätte ,gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Austausches zu kochen und so begann meine Verbindung zu Nicaragua. Als ein Jahr später die erste Bürgerreise dorthin angeboten wurde, habe ich ohne Zögern diese Gelegenheit genommen, um das Land selbst kennenzulernen. Die wunderschöne Natur und die offene Herzlichkeit der Menschen, trotz großer Armut , haben mich sehr berührt.

Nach der Reise bin ich dem Förderverein beigetreten und 2012 in den Vorstand als Kassiererin gewählt worden. Wir pflegen unsere Kontakte wirklich als eine, wenn auch nicht immer leichte, Freundschaft. Meine Motivation ist, Erfolge in unseren Bemühungen um Strukturwandel, Bildung, Schaffung von Bewußtsein über unsere gemeinsamen Weltprobleme und um konkrete Unterstützungsprojekte hier wie dort gute Früchte tragen zu sehen.


Jana Firouzkah

Angefangen mich für Jinotega zu engagieren habe ich mit 15 in der Schul-AG von Sibylle Arians an der Gesamtschule. Mit 16 war ich durch den Schüleraustausch das erste Mal in Nicaragua. Das Land hat mich so fasziniert, dass ich von 2010 – 2011 mein freiwilliges sozieles Jahr in Granada absolvierte und 2016 ein viermonatiges Praktikum in La Cuculmeca, unserer Partnerorganisation, machte. Was mich konstant motiviert ist die Lebendigkeit und Herzlichkeit unsere Vereins und die tolle Arbeit, die La Cuculmeca vor Ort leistet. Wir haben mit La Cuculmeca starke Partner, denen die Projekte genauso wichig sind wie uns und diese mit Passion umsetzen.

Das letzte Jahr war ereignisreich – für mich persönlich war das Highlight das Prakitkum in La Cuculmeca und das internationale Jugendcamp.


Hans Wietert-Wehkamp

Die sandinistische Revolution und die Theologie der Befreiung (Ernesto Cardenal) hatten bereits Ende der 1970er Jahre mein besonderes Interesse an den Menschen in Nicaragua geweckt. Durch vier Reisen (1993, 1999, 2013 und 2014) nach Nicaragua und viele Begegnungen mit Menschen aus Jinotega in Solingen sind vielfältige intensive Freundschaften entstanden. Ein besonderer Höhepunkt waren für mich die Diskussionsforen, Konferenzen und Feierlichkeiten zum 20jährigen Vereinsbestehen im Jahre 2005. Die damals von den (Ober-) Bürgermeistern Franz Haug und Eugenio Lopez unterschriebene Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten hat uns im Sommer 2014 bei Verhandlungen mit dem jetzigen Bürgermeister Leonidas Centeno in Jinotega sehr geholfen.


Edelmira Zarniko

Den ersten Kontakt zum Förderverein bekam ich in den neunziger Jahren. Erika Rothstein war Bürgermeisterin von Solingen, als eine Delegation aus Jinotega Solingen besucht hat, hat sie mich gefragt, ob ich sie als Dolmetscherin begleiten könnte. Auf diesem Weg bekam ich einen Einblick über die Arbeit des Vereins. Ich wurde zu den regelmäßigen Vorstandstreffen eingeladen und ich habe diese Einladung gerne angenommen. Ich bekam Kontakt zu vielen unterschiedlichen netten Menschen und stellte meine sprachlichen Fähigkeiten unter anderen Homero Guatemala und Jan Boomers Senior zur Verfügung stellen. Erst viel später bin ich dem Verein beigetreten. Im Jahr 2004 habe ich, zusammen mit Sibylle Arians, unsere Partnerstadt Jinotega besucht. Ich war sehr beeindruckt von der Arbeit und der Bekanntheit unseres Partnervereins “La Cuculmeca“ in der Region.

Wir haben dort tolle Projekte besucht, die für die Landbevölkerung erarbeitet worden sind. Die Arbeit des Vereins ist nicht nur in ganz Nicaragua bekannt, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus. Nicaragua gilt als sehr armes Land, dennoch profitiert es sehr von den tollen Projekten, die von vielen NGOs unterstützt werden. Meine Motivation in der Vereinsarbeit ist der Erfolg, den unser Förderverein in Jinotega erreicht hat – nicht durch große finanzielle Mittel, sondern durch die kontinuierliche Unterstützung über so lange Zeit. Diese Kontinuität und Loyalität hat dazu beigetragen, dass andere internationale NGOs sich angespornt fühlten, auch aufwändigere Projekte zu unterstützen. Hierdurch ist nicht nur vielen Menschen geholfen worden, sondern ist auch das (politische) Bildungs- und Partizipationsniveau in der Landbevölkerung gestiegen und heutzutage sehr präsent.


Kontakt und Projektbetreuung vor Ort:

  • Astrid Herrera
  • Rita Muckenhirn